Das Kloster in Kostroma war das erste Tramp-Ziel. Hans Jörgen und Eva schafften es nicht rechtzeitig anzukommen. Vom berühmten Kloster und der Umgebung bekamen sie nicht viel mit. Man konnte nur sagen, dumm gelaufen.
Das Spiel ging knapp an Harald und Eva. Sie hatten damit das erste Amulett im Werte von 10 000 Euro erspielt. Einlösen konnte es aber nur der Sieger in Peking. Als erste und Sieger im Spiel konnten sie auch als erste wieder weg.
Nach kurzer Verschnaufpause hieß es wieder zurück auf die Straße und ein Quartier für den Abend suchen. Entscheidend für das nächste Ziel, Kazan war, in welche Richtung die Paare sich auf den Weg machten. Davon erfahrt ihr im nächsten Clip.
Nach einer fürchterlichen ersten Übernachtung auf einem Holztisch und einer Holzbank machten sich Hans Jörgen und Eva mit frischem Mut wieder auf den Weg. Noch immer war ihnen nicht klar, das sie an diesem Tag im Kloster ankommen sollten. Das Trampen verlief eigentlich gut, bis dass der Teamwagen sie auf halber Strecke verlor. Es dauerte 2 Stunden, bis er wieder bei Hans Jörgen und Eva auftauchte.
Mittlerweile hatte um 11 Uhr 10 Harald und seine Eva schon Kostroma erreicht, 1 Stunde später kamen weitere dazu und damit war der erste Abschnitt zu Ende. Der Rest wurde eingesammelt und zum Spielort gefahren. Es dauerte noch einige Zeit bis Hans Jörgen und Eva am Spielort eintrafen.
Mit dieser Erfahrung wurde auch zum ersten Mal deutlich, das nicht nur Paare, sondern ganze Teams unterwegs waren. Es nutzte dem einzelnen Paar nichts, wenn es ein schnelles Auto hatte, wenn dann wie in diesem Fall das Team nicht mitkam. Mit diesem Risiko mussten alle Teams leben. Hans Jörgen hatte sich auch vorgenommen, die Entscheidungen so hinzunehmen, wie sie fallen würden.
Dennoch wäre ja interessant zu wissen, wie Harald und Eva es geschafft haben, die mindesten 270 km in so kurzer Zeit zu erledigen. Leider gibt es darüber in der gesamten Staffel keine Auskunft, obwohl die Daten über GPS eigentlich exakt vorlagen. Die Teamwagen waren mit einem Ortungssystem ausgestattet und sie gaben auch immer wider ihren Standpunkt durch.
Schade, das die bestimmt interessanten Renndetails und Fakten nie veröffentlicht wurden. Bei einem richtigen Rennen sind diese Daten aber immer die Würze in der Suppe. Eigentlich verdeutlicht das den gesamten Eindruck, das es nicht so wirklich um das Rennen ging, sondern mehr um eine Gesamtproduktion, eines Abenteurevents. Naja von Seiten der Produktion her verständlich, vom Renn-Interessierten her ein gewisses Informationsmanko.
Hans Jörgen und Eva hatten ein Dach über dem Kopf gefunden. Wie es den anderen ergangen ist und wo sie unter gekommen sind, das seht ihr in diesem Clip.