Dahab-Bericht in Arbeit
Mai 17th, 2008 von H.J.Wevers
Hallo
liebe Grüße aus Mönchengladbach. Ich war in dieser Woche nicht untätig, nur habe ich keine Ergebnisse, die ich hier einstellen kann. 2 Stunden Video habe ich gesichtet und auf den Computer übertragen. Das ging ganz gut und die Beitrage sind auch brauchbar. Jetzt folgt die Arbeit, das Zusammenstellen und Schneiden. Da bin ich noch am Anfang. Mit Google Earth habe ich die Reise ein wenig nachvollzogen und ein paar Schnappschüsse gemacht und statt weiter zu arbeiten, habe ich natürlich mit der Software herumgespielt.
Hier zunächst meine Bilder für den Beginn. Gestartet bin ich am Montag den 21 April in Düsseldorf.
Es was ein ganz schöner Morgen, als wir in Düsseldorf los flogen. Von hier aus ging es über die Alpen, den Balkan, Griechenland nach Afrika. Bis zur Afrikanischen Küste war der Himmel bedeckt und der Anflug ziemlich unruhig. Wir mussten uns immer wieder anschnallen. Der Flug war ziemlich langweilig und meine Nachbarn nicht sonderlich gesprächig.
Als wir die Küste von Afrika erreichten, riss der Himmel wieder auf und ich konnte zum ersten Mal die Steinwüsten bewundern.
Es hat mich ziemlich beeindruckt, weil ich eigentlich Sand und keine Gebirge erwartet hatte. Unterbrochen wurde die Gebirgsketten durch das Nil-Delta. Das sah von oben wie ein dünner grüner Streifen aus.
Unser erste Reiseziel war Hughada. Dort verließ fast zwei drittel der Insassen den Flieger.
Die Maschine wurde sofort wieder aufgefüllt und nach 30 Minuten Aufenthalt ging es weiter nach Sharm el Sheikh.
Der Anflug und die Landung waren sehr beeindruckend für mich. Davon könnt ihr auch mehr im Video später sehen. Es waren hier nicht so viele, die ihrem Endziel zustrebten. Als wir den Flieger verließen, kam mir erstmal die Hitze entgegen. Von einem kühlen Deutschland wechselte ich nach 35 Grad Sommertemperatur. Da kam ich schnell ins schwitzen.
Die Abfertigungshalle war voll mit Menschen und von draußen strömten immer mehr dazu. Am Eingang standen schon viele Abholer mit Schildern. Ich suchte meinen Abholdienst vergebens. Der stand, wie ich später erfuhr, außerhalb des Gebäudes. Im Gebäude waren alle damit beschäftigt, die Einreisekarte auszufüllen. Das kannte ich noch von ganz früher bei Reisen nach England. Es war auch ein Platz für ein Passbild vorhanden, das habe ich aber nicht eingefügt. Das war auch nicht nötig. Die Kontrolle ging schnell und ohne Verzögerung. Der Reisepass wurde immer wieder überprüft.
Mein Gepäck war eines der ersten, so dass ich schon 10 Minuten nach der Landung, das Flughafengebäude verlassen konnte, immer noch meinen Abholdienst suchend.
Draußen standen wieder viele mit Schildern, nur keins, das auf mich passte. Auf einem entdeckte ich den Ort Dahab. Den Schildträger habe ich angesprochen und er hat mir geholfen, mein Taxi zu finden. Mein Taxifahrer saß etwas abseits und diskutierte mit anderen. Er hatte wohl ein Schild mit meinem Namen in der Hand, hatte wohl noch nicht mit mir gerechnet.
Vom Parkplatz hatte ich sofort wieder einen Ausblick auf die angrenzenden Berge. Und ich war ganz fasziniert von dem Anblick, als wir auf das Gebirge zufuhren. Mit allem hatte ich gerechnet, doch mit einer Fahrt in die Berge nicht. Es sollte noch 80 km durch die Berge gehen, bis wir Dahab nach 60 Minuten Fahrt erreichten.
Hier waren wir fast da.
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