Moskau, erster Abend beim PE-2004
Aug 2nd, 2007 von H.J.Wevers
Sie waren gut in Moskau gelandet. Alles, mit viel Verspätung. Nach Abendessen kurzer Begrüßung und kurzer Beschreibung von dem, was in den nächsten 6 Wochen los gehen kann endet der erste Tag. Todmüde fallen alle ins Bett für eine kurze Nacht. Was an diesem Abend sich alles sonst abspielte, das erzählt Hans Jörgen in diesem Clip.
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Hallo Hans Jörgen,
vielleicht kommst du noch später dazu, aber mich würde interessieren, inwiefern die Begleitteams einen Unterschied ausgemacht haben? Es war ja immer ein komplettes Auto, das dann wahrscheinlich irgendwo bei euch in der Nähe warten musste, wenn ihr auf Suche nach Mitfahrgelegenheiten wart. Haben die Begleitteams euch die Suche eher erleichtert oder erschwert und inwiefern machte sich ein unterschiedlicher Einfluss bei verschiedenen Teams bemerkbar?
Hallo Carsten
darüber wirst du im Laufe der Berichte immer mehr erfahren.
Grundsätzlich waren es ja vier Personen mit einem Bus. Die Camera musste immer dabei sein. Es mussten also immer 2 Leute plus Camera im Tramp-Fahrzeug Platz finden.
Nach 1h Wartezeit ging es auch schon mal ohne Camera, doch die Entscheidungen lagen immer beim Reporter(In).
Das Begleitteam entschied selber, wie weit das Begleitfahrzeug von uns Trampern weg stand. Es war mal förderlich und mal hindernd.
Entscheidend für die Tramp-Zeiten war natürlich, wie schnell eine Abfahrt möglich war und dann auch wie schnell der Begleitbus dem Fahrzeug folgen konnte.
Wir durften aus Sicherheitsgründen nie außer Sichtweise des Begleitfahrzeugs sein. Wir mussten also immer darauf achten, das das Begleitfahrzeug uns folgen konnte.
Das Begleitteam achtete auf die Einhaltung der Regeln, die leider nicht immer klar und deutlich formuliert waren.
Das Menschen Regeln unterschiedlich auslegen und einhalten, ist normal. Daraus ergaben sich Unterschiede.
Insofern wäre es bestimmt ziemlich spannend gewesen, wenn die Teams mit einbezogen worden wären und man nicht so getan hätte, als wäre die Teams ohne Bedeutung gewesen. Ohne Team lief da gar nichts.
Ich kann nur von meinen Erfahrungen mit meinen unterschiedlichen Teams berichten. Insgesamt hatte ich den Eindruck, das alle versuchten, einen guten Job zu machen.
Ob da die Interessen von Begleitteam und den Kandidaten immer übereinstimmten, kann ich nicht sagen. Darin, das die einen gute Bilder und Geschichten liefern mussten und die anderen möglichst schnell vorwärts kommen wollten, lag schon eine grundsätzlich unterschiedliche Interessenslage, die genügend Differenzen zu Tage brachten.
Wie weit die Teams das Rennfieber packte, kann ich nicht berichten, da wir nicht soviel mit ihnen zusammen waren und auch die Beleitteams uns jedenfalls nie über Interna berichteten.